
Sie ist eine alte Dame mit bewegter Vergangenheit, die nach stürmischen Jahren im Flensburger Hafen vor Anker geht: Für die 125 Jahre alte Barkentine „Störtebeker“ beginnt mit dem Umbau zum Schiffscafé eine neue Ära.
Kaffee und Kuchen statt Schiffszwieback und Fischgeruch, Kindergeburtstage statt rumdurchtränkter Matrosenfeiern auf hoher See - das hätten sich die ersten Eigner des 1885 in England gebauten Heringsloggers, der damals noch „Sweetheart“ hieß, wohl kaum vorstellen können. Dabei war der „Lebenslauf“ des Dreimasters mit stählernem Rumpf von Anfang an voller Umbrüche. Er wurde zum Fischen vor Island eingesetzt, dann nach Norwegen verkauft, bekam mehrfach neue Namen und zahlreiche Umbauten verpasst. In den 40er Jahren verlor er seinen ursprünglichen Charakter vollständig, als die Takelage entfernt und ein starker Motor eingebaut wurde. Doch ab 1985 begann der Rückbau zur Barkentine, und ab 2002 konnten wechselnde Crews und Mitsegler auf der „Störtebeker“ die traditionelle Seemannschaft erleben.

Besuchen Sie das historische Schmuckstück an der Hafenspitze des Flensburger Hafens, neben süßen und deftigen Leckereien gibt es eine Ausstellung zur Geschichte der „Störtebeker“ und genug Raum für Vereinsversammlungen oder private Feiern.
Information und Reservierungen bei Kees und Alexandra van den Bos, Tel. 0461/9928017 oder im Internet unter www.schiffscafe.de